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Erster Auswärtserfolg der 1., knappe Niederlage der 2.

03.10.2021

Das Wochenende rund um den Tag der Deutschen Einheit hielt für unsere Männer gleich zwei Spieltage bereit, während die Jugendspiele abgesagt (C-Junioren) bzw. verschoben wurden (D-Junioren).

Den Auftakt am Wochenende hatte unsere 2. Männermannschaft am Sonnabend um 15:00 Uhr in Oberseifersdorf. Trotz wiederum kurzfristig notwendiger Personalumplanungen stand erneut eine junge Mannschaft gemischt mit einigen Erfahrungsträgern auf dem Platz. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. Doch die erste gute Möglichkeit bot sich unserem Stürmer, der leider eine Sekunde zu lange mit dem Abschluss von der Strafraumgrenze zögerte. Durch zwei Fehler in der Hintermannschaft, einmal mangelhafte Zuordnung auf Außen zusammen mit nicht beherztem Stellen des Gegners sowie eines Fehlpasses in den Lauf des Gegners ermöglichte Oberseifersdorf dann überraschend zwei frühe Tore. Dieser Schock musste erstmal verdaut werden. Und er wurde verdaut. Über die rechte Seite ging es ein ums andere Mal nach vorn bis in den Strafraum oder an die Grundlinie. Die Abschlüsse oder Flanken konnten dann allerdings noch nicht genutzt werden. In der 22. Minute wurde der Ball zunächst aus der Mitte an die Strafraumgrenze gespielt, wo sich der rechte Außenverteidiger ins Angriffsspiel eingeschaltet hatte. Er dribbelte, passte kurz zum Mittelstürmer und der konnte den Ball kurz wieder in den Lauf legen, sodass ersterer plötzlich freie Bahn zum Tor hatte. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und beförderte den Ball mit voller Wucht unter die Latte zum ersten Saisontor und umjubelten Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte der 1. Halbzeit mussten wir hinten noch ein paar brenzlige Situationen überstehen, machten dies aber durch großen Einsatz hervorragend. In Hälfte Zwei begann wie erwartet zunächst der Gastgeber mit einer kleinen Offensive, die aber gut entschärft werden konnte. Im weiteren Verlauf verschob sich dann das Gewicht hin zu unseren Mannen. Hier zahlt sich inzwischen die gute Trainingsbeteiligung insbesondere der jungen Spieler der Mannschaft aus. Wir hatten mehr Luft und konnten so den Druck Schritt für Schritt erhöhen. Fast hätte sich noch eine 100%ige Chance ergeben, als der Linienrichter ein Foul im Strafraum anzeigte. Der vom Schiedsrichter daraufhin verhängte Strafstoß wurde aber nicht ausgeführt, da der gefoulte Spieler dem Schiedsrichter sagte, dass hier kein Foul vorlag, da der Gegner ihn nicht getroffen hatte. Dieses bemerkenswerte faire Verhalten ist noch zusätzlich hervorzuheben, da der Spielstand ja durch einen möglicherweise verwandelten Elfmeter sogar noch günstiger für uns hätte gestaltet werden können. Ein gefährlicher Freistoß und weitere Schussmöglichkeiten komplettierten die letzten Minuten des Spiels, in dem leider kein Tor mehr für uns fallen wollte. Somit gehen wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer erneuten Verbesserung des Ergebnisses im Vergleich mit der Vorwoche in die kurze Pokalpause.

Die 1. Mannschaft hatte diesmal ein Sonntagsspiel und war zu Gast in Zittau auf dem Kummersberg. Dort hatte man schon so manche Niederlage einstecken müssen, sodass man trotz der Tabellensituation nicht als Favorit in die Partie gehen konnte. Dazu kamen noch Urlaubsabwesenheit und Arbeitsverspätung. Trotzdem stand auch hier eine erste Elf auf dem Platz, die vom Anpfiff an klar erkennen ließ, dass sie hier gern auch mindestens einen Punkt mitnehmen möchte. In der ersten Minute ergab sich bereits die erste Chance für uns nach einem weiten Einwurf in den Strafraum. In der 6. Minute erfolgte ein schöner Seitenwechsel an die linke Strafraumgrenze, doch der Schuss war zu unplatziert und ging weit am Gastgebertor vorbei. In der 12. Minute hatte die SpG Lok, auch in dieser Spielzeit zusammen mit VfB Zittau und Oderwitz, dann eine gute Schusschance, die sie aber ebenfalls nicht nutzen konnten, genauso wie fünf Minuten später auf der anderen Seite durch uns. Dann dribbelte sich ein Lokspieler durch fünf Mann bis an den 16er, konnte aber beim Abschluss noch entscheidend gestört werden. Auf der anderen Seite gingen zwei weitere Schüsse auf das Lok-Gehäuse, einmal aber als bessere Rückgabe und ein weiteres Mal drüber. In der 36. Minute mussten wir verletzungsbedingt unseren zentralen Abwehrspieler ersetzen und stellten etwas um. Vier Minuten später ging es bereits wieder gefährlich in Richtung Zittauer Tor, doch der Pass des Stürmers war noch zu ungenau. Der nächste Angriff lief über rechts, wurde durch ein Missverständnis aber leichte Beute der gegnerischen Abwehr. Da der Gegner sich nicht locken ließ, hatten unsere Stürmer viel Laufarbeit zu absolvieren. Und dieser hohe Einsatz wurde tatsächlich auch noch vor der Pause belohnt, indem bei einem Rückpass der Torwart den Ball zu weit springen ließ und unser Stürmer noch vor ihm an den Ball gelangte und ihn eiskalt mit einem Heber überspielte. Somit ging es mit 0:1 für uns in die Kabine. Der Plan des Gegners schien damit klar zu sein. Lok musste nach der Pause Druck machen und wir mussten diesem Stand halten. Zudem wurde ein weiterer Wechsel notwendig, der durch eine erneute Rotation in der Mannschaft dem Spielfluss keinen Abbruch tat. Doch bereits nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang konnten wir dem Spiel wieder unsere Ideen aufprägen und erspielten uns über Außen wie auch durch die Mitte weitere Chancen. In der 51. Minute konnten wir auf 0:2 erhöhen, wunderbar einfach durch einen sauberen Einwurf eingeleitet. Unser rechter Läufer hatte sich auf links angeboten und konnte mit einer Drehung und einem kleinen Lupfer gleich drei Zittauer am Strafraum stehen lassen und jagte das Spielgerät dann mit voller Wucht in die Maschen. Nur fünf Minuten später drang der Läufer rechts weit in den Strafraum ein und spielte dann den genauen Pass auf den eingelaufenen Mitspieler, der das Leder in ähnlicher Manier wie beim zweiten Treffer im Gehäuse zum 0:3 unterbrachte. Bei beiden Toren wer der gegnerische Schlussmann chancenlos. Weitere Strafraumszenen folgten. Danach stellte Lok noch einmal um und löste die Viererkette auf, sodass nun im Mittelfeld ein Übergewicht für den Gastgeber entstand und wir dort etwas mehr Konzentration hineingeben mussten. In der 70. Minute gab es im Mittelkreis ein klares Halten am Trikot und im Anschluss noch einen Schubser des Lokspielers an unserem Mittelfeldmotor, sodass dort eigentlich die Ampelkarte fällig gewesen wäre. Doch der Zittauer (!!!) Schiri beließ es bei nur einer Gelben Karte. Die 74. Minute bot dann für den Gastgeber die größte Möglichkeit zu einem Treffer, als zunächst eine hohe Eingabe die Latte berührt und danach gerade noch so auf der Linie geklärt werden konnte, allerdings genau in die Füße des gegnerischen Stürmers. Mit vereinten Kräften ist dann aber doch noch ein Bein dazwischen, sodass auch dessen Schuss am Tor vorbei gelenkt wurde. In der 81. Minute bekam der Schlussmann der Gastgeber wieder etwas zu tun, als er einen gefährlich getretenen Freistoß zur Ecke klären musste. Auch der dritte Wechsel auf unserer Seite erfolgte verletzungsbedingt, konnte aber durch eine weitere Rotation in der Mannschaft erneut ohne Probleme kompensiert werden. Somit brannte in den letzten Minuten nichts mehr an und die ersten Auswärtspunkte waren uns sicher. Eine erneut geschlossene Mannschaftsleistung mit großem Einsatz jedes Einzelnen im 14er Kader sowie ein diszipliniertes Abwehrverhalten aller Mannschaftsteile ermöglichten diesen schönen Erfolg, der zudem bereits zum zweiten Mal in dieser noch jungen Saison auswärts mit einer weißen Weste endete.

 

Bild zur Meldung: Spielbeginn 1. Mannschaft in Zittau, So., 03.10.2021